10.07.2016 12:00
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Sara Hardig, geb. de Boor (1700-1735)

        Joh. Peter
de Boor
16??-172?
oo Johanna Maria
     Gruber
   1680-17??
 
          |    
Joh. Adam
Hardig
1???-1???
oo Sara
de Boor

1700-1735
Andreas

1702-1771
Isaac

1704-178?
Anna
Elisabetha
1707-1785
Albert

1709-1750
Rachel

1712-1772
Johanna
Margretha
1715-1723
  |            
  ?              


Sara de Boor, * 09.09.1700 in Hanau, † ??.03.1735 in Obernburg. Tochter des Joh. Peter de Boor (auch Debor, Debohr oder Deboor), Hanauer Walkmüller und der Johanna Maria Gruber (T. d. Michael Gruber).

Die Geburt des ersten Kindes fand bereits sieben Monate nach Heirat der Eltern statt. Getauft wurde das Mädchen am 12.09.1700 in der Marienkirche der Hanauer Altstadt. Bei dem Vater der Taufpatin handelt es sich um Frantz Partick, dem Besitzer der Walkmülhle in der Hayngasse, für den Peter vermutlich gearbeitet hat. Der Eintrag im Taufbuch lautet:

Taufeintrag der Sara Debohr, 1700d 12. 7bris. Gebohren d 9 dito
Der Vatter, Peter Debohr, Walkmüller
allhier.
Die Mutter, Johanna Maria.
Das Kind, Sara.
Gevattern, Jfr. Sara. Hr. Frantz
bartiks tochter in d. Neustadt




Nach dem Tode des Vaters, siedelt die Witwe mit den Kindern in das knapp 30 km entfernte Stockstadt am Main über, wo sie den katholischen Glauben annehmen.
Dort heiratet Sara am 20.06.1729 Johann Adam Hardig (Hartig), Sohn des Adam Hartig aus Obernburg.
[3] Offenbar zog es das Paar wieder in das 20 km mainabwärts liegende Obernburg, denn hier fand bereits 6 Jahre später, am 12. März 1735, das Begräbnis der Sara Hardig (Hartig) statt.[4] Was zu ihrem frühen Tod führte und ob sie Kinder hatten, konnte bisher nicht ermittelt werden.

   
________

[1] Stadtarchiv Hanau, 8. Taufbuch der Marienkirche 1691-1708, Nr. 101, Jahrg. 1700.
[2] Frantz [Francois] Pardick (auch Bardick oder Pardicq) 1642-1707, Kaufmann und Ratsherr der Neustadt Hanau. Von ihm erwarb (1706) der Walkermüller Peter de Boor die Mühle in der Hayngasse.
[3] FECHER, Josef: Familienbuch Stockstadt am Main 1621-1900. Aschaffenburg, 2013. Sowie freundlicher Mitteilung vom 28.01.2009 an U. de Boor.
[4] ebd.


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